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Exkursion in den Nationalpark: Wie überstehen die Tiere im Bayerischen Wald den Winter?

 

Diese Frage stellten sich auch die Schülerinnen und Schüler der Klassen 5c und 5e im Rahmen des Geographieunterrichts. Um diese Frage beantworten zu können, machten sie sich mit Frau Porsche, Herrn Kopp und acht Studienreferendaren am 20.02.2018 auf den Weg in das Nationalparkzentrum Lusen im Bayerischen Wald. Gemeinsam mit geübten Waldführerinnen des Nationalparks Bayerischer Wald ging es durch den tief verschneiten Winterwald.


Selbst wenn der Schnee im Winter vieles verdeckt, so öffnet er dennoch den Blick auf Besonderheiten, die es zu entdecken und beobachten gibt. Beeindruckend waren die Luchse. Weil sie so große Pfoten haben, sinken sie nicht allzu sehr in die tiefe Schneedecke ein. Auch einen Bären konnten wir beobachten, der durch den Schnee stapfte. Doch wie überleben eigentlich Auerhuhn und Rebhuhn den Winter? Um Energie zu sparen, spazieren sie hintereinander in einer Spur durch den Schnee. Außerdem stellen sie ihre Nahrung um und ernähren sich im Winter von Tannennadeln.
Nachdem wir drei Stunden den Bayerischen Wald erkundetet hatten, ging es noch ins Hans-Eisenmann-Haus. Die Schülerinnen und Schüler nahmen an einer Kinderrallye teil und erhielten dabei weitere Informationen über den Nationalpark.
Mit vielen neuen Eindrücken und Erlebnissen ging es anschließend zurück zum Bus. Leider konnten wir die Fischotter und die Rothirsche nicht sehen. Das ist auf jeden Fall ein Grund, den Nationalpark Bayerischer Wald wieder zu besuchen.

Anja Weidner, Eva-Maria Nägele