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Nikolaus im Crashtest

Acht Meter freien Fall heil überstehen. Das war die Aufgabe für die SchülerInnen der drei Forscherklassen 5a, 5b und 5c. Nicht sie selbst, sondern Nikoläuse aus Schokolade sollten nach einem Wurf aus dem zweiten Stockwerk ohne größere Schäden unten ankommen. Als Aufprallschutz durften 20 Strohhalme, ein Blatt Papier und eine halbe Rolle Klebefilm verwendet werden. Nach einer Stunde Planen und kreativem Basteln wurde es ernst und die „Schokoladenhohlkörper“ stürzten unter den wachsamen Augen der Mitschüler in die Tiefe.

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Die Schüler haben bei ihren Experimenten Mechanismen entwickelt und angewendet, die auch in Natur und Technik zu finden sind. Spechte besitzen beispielsweise eine ganze Reihe von Anpassungen, die den Aufprall ihres Kopfes mit 25 km/h auf dem Baumstamm abpuffern und Autoinsassen sind vor allem wegen der verformbaren Knautschzonen und Airbags bei geringen Geschwindigkeiten gut geschützt.

Obwohl die Knautschzonen so gut waren, dass die meisten Nikoläuse den Sturz ohne Blessuren überstanden, fielen sie alle am Ende doch dem Hunger der Schüler zum Opfer.

W. Göttler