Aktuelles

Umweltschulenprojekt: Ist im Apfel der Wurm drin?

Welche Auswirkungen hat mein Lebensstil auf nachfolgende Generationen? Wie ernähre ich mich richtig? Diese Fragen standen bei "Woche der Gesundheit und Nachhaltigkeit" vom 16. bis 20. Oktober 2017 im Mittelpunkt. Schirmherr Bildungsminister Dr. Ludwig Spaenle betonte dabei die herausragende Bedeutung der schulischen Umweltbildung für die feste Verankerung nachhaltigen Handelns im alltäglichen Leben.
In diesem Sinne besuchten Schüler des W-Seminars Biologie des Gymnasiums Neutraubling das Berufsschulzentrum Regensburger Land – beide Schulen sind mit dem Zertifikat „Umweltschule in Europa“ ausgezeichnet und haben Nachhaltigkeitsbildung fest im Schulalltag integriert. Gymnasiasten und Berufschüler des Zweiges „Ernährung und Versorgung“ hatten das Ziel, am Beispiel von Äpfeln die Auswirkungen unseres Konsumverhaltens kritisch zu hinterfragen. Die Schüler konnten sich bei Referaten über Themen wie der schwindenden Artenvielfalt, Ökobilanz von Lebensmitteln oder Verschwendung von Essen eine fundierte Meinung bilden und bei der Analyse der Inhaltstoffe von Äpfeln deren Wert für eine gesunde Ernährung bewerten. Außerdem durften alle Schüler verschiedene Äpfel probieren, darunter alte Sorten wie etwa den Roten Winterkalvill oder den Danziger Kantapfel. Trotz der erstaunlichen Vielfalt mit mehr als 2000 in Deutschland heimischen Sorten dominieren in den Obstregalen der Supermärkte nur eine Hand voll Apfelsorten. Der von den Berufschülern selbst gebackene Apfelkuchen und Apfelsaft aus regionalem Anbau schmeckte zum Abschluss allen Beteiligten und lässt auf eine Wiederholung des gemeinsamen Projekttages im nächsten Jahr hoffen. Ein großes Dankeschön geht an Heidi Chun für die Einladung ans BSZ und die wirklich tolle Organisation des Projekttages!

W. Göttler