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Über Täter und Tomaten

 

Am 22. Februar besuchte ein Biologie-Kurs unserer Q11 das Genlabor der Universität Regensburg  unter Leitung von Prof. Dr. Stephan Schneuwly. Aus verschiedenen DNA-Proben sollten sie dort diejenige herausfinden, die mit dem Erbmaterial eines fiktiven Täters übereinstimmte. Das Erstellen eines solchen genetischen Fingerabdruckes ist nicht nur in Krimiserien, sondern auch bei der realen Verbrechensaufklärung ein wichtiges Mittel, um mögliche Täter anhand geringster Spuren ihres Erbguts zu überführen.

Beim praktischen Arbeiten mit Mikropipetten, Pufferlösungen und Elektrophorese-Apparaturen bekamen die Schüler eine Vorstellung davon, wie empfindlich die Methode ist. Im zweiten Teil des Laborbesuchs konnten die Schüler mit haushaltsüblichen Mitteln wie Salz, Mixer und Kaffeefilter die DNA aus einer Tomate extrahieren und im Reagenzglas sichtbar machen.

Die anschließende Führung durch das neue Biologie-Gebäude gab den Schülern einen Einblick in die faszinierende Arbeit der Genetiker an der Universität und so wurde der Vormittag von den Schülern als durchweg interessant und lehrreich gelobt.

Hier gibt es nähere Informationen über das Experimentierlabor.

W. Göttler